Grundlagen Angebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage


Die Angebotskurve:

In einem Preis-Mengen Diagramm wird der Preis (p) auf der y-Achse und die Menge (Q) auf der x-Achse abgetragen, sodass wir das Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage analysieren können. Die Angebotskurve stellt dar, welche Menge (Q1) eines Gutes die Anbieter bereit sind zu verkaufen bzw. zu produzieren, gegeben einem Preis (p1). Andere Faktoren, die die angebotene Menge beeinflussen, werden dabei konstant gehalten.

Wir sehen der Einfachheit halber die Angebotskurve und die Nachfragekurve als lineare Funktion an.

Angebotskurve

Die Ableitung der Angebotsfunktion nach dem Preis ist positiv → positive Steigung → steigt der Preis, steigt die angebotene Menge. Ändert sich der Preis, bewegen wir uns auf der Angebotsfunktion. Es kann also bei einer Preisänderung immer die neue angebotene Menge abgelesen werden.

 

Die Nachfragekurve:

Die Nachfragekurve gibt an, welche Menge eines Gutes die Konsumenten bei einer Änderung des Preises pro Einheit zu kaufen bereit sind. Dabei werden andere Faktoren konstant gehalten.

Nachfragekurve im Preis Mengen Diagramm

Die Ableitung der Nachfragefunktion nach dem Preis ist negativ → negative Steigung → steigt der Preis, sinkt die nachgefragte Menge. Ändert sich der Preis, bewegen wir uns auf der Nachfragefunktion. Es kann also bei einer Preisänderung immer die neue nachgefragte Menge abgelesen werden.


Der Marktmechanismus

Nun schauen wir uns nun das Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage an, den Marktmechanismus. Die Angebots- und die Nachfragekurve schneiden sich in einem Punkt p0 und Q0. Wir haben ein Marktgleichgewicht, bei dem die angebotene Menge der nachgefragten Menge entspricht.

Marktgleichgewicht, Angebot und Nachfrage

Angebotsüberhang

Was passiert, wenn der Preis über dem Gleichgewichtspreis ist? Der Preis p1 wird am Markt verlangt. Die angebotene Menge QS ist jedoch größer als die nachgefragte Menge. Es entsteht ein Überschussangebot.

Überschussangebot

Nachfrageüberhang

Nun schauen wir uns den anderen Fall an. Der Preis p1 liegt unter dem Gleichgewichtspreis von p0. Die angebotene Menge ist nun kleiner als die nachgefragte Menge. Es wird also „zu viel“ nachgefragt, sodass ein Nachfrageüberhang entsteht.

Nachfrageüberhang